Magische Orte

Seit es Menschen gibt, bauen sie Kultstätten. Viele dieser magischen Orte haben auch heute nichts von ihrer mystischen Anziehungskraft verloren. Fasziniert stehen wir davor und fragen uns nach dem warum und wie. Dabei dienten die meisten Kultstätten der Götterverehrung, hier wurden Zeremonien und Rituale durchgeführt. An einigen Orten wurden sogar Megalithe aufgestellt, um die Verbindung zum Kosmos zu verdeutlichen.

So dienten zunächst skurrile Felsformationen oder besonders ungewöhnlich große Bäume den Menschen als erste heilige Orte. Angebetet wurden sogar ganze Berge wie der Ayers Rock in Australien oder der Kailash in Tibet.

Wir wollen an dieser Stelle mit Euch einen Blick auf einige dieser außergewöhnlichen Orte werfen:

Im mittleren Süden Englands gelegen die Steinkreis-Anlage Stonehenge. Aufgrund der Größe der Anlage und der unvorstellbaren Leistung ihrer Erbauer ist sie in der ganzen Welt bekannt. Errichtet wurde die Stätte über einen Zeitraum von etwa 2.000 Jahren hinweg. Die letzten kultischen Nutzungen werden etwa auf das 7. Jahrhundert n. Chr. datiert. Um das geheimnisvolle Stonhenge ranken sich viele Sagen und Legenden. Lange wurde das riesige Bauwerk den Druiden zugeschrieben. Oft wird Stonehenge auch mit der Artussage in Verbindung gebracht. Es heißt, dass Stonehenge dazu benutzt worden sei, die Sommer- und Wintersonnenwende sowie Sonnen- und Mondfinsternis vorauszusagen. Eine von vielen Theorien.

In Luxor beeindruckt der Tempel der Hatschepsut ihre vielen Besucher. Denn schon von weitem sieht man die majestätische Anlage (erbaut ca. 1470 v. Christus), die sich in das Felsmassiv des thebanischen Wüstengebirges schmiegt. Ebenso außergewöhnlich wie seine Bauweise ist die Besonderheit, dass die Errichtung des Hatschepsut Tempel von einer Frau angeordnet wurde. In nur 15 Jahren wurde der prächtige und bis heute gut erhaltene Tempel aus Kalkstein erbaut. Die Stätte ist eine Kombination aus Totentempel („Millionenjahrhaus“) und Göttertempel.

Besucher von Burma werden von der wunderschönen Landschaft, den märchenhaften Pagoden und Tempeln sowie der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Einheimischen beeindruckt sein. Apropos Pagode: Mit fast 100 m Höhe ist die Shwedagon Pagode das größte und wichtigste religiöse Heiligtum in Burma. Auf der riesigen Plattform befinden sich Gebetshallen, kleinere und größere Tempel und hunderte von stehenden und liegenden Buddhafiguren. Den Besucher erwartet ein architektonisches Highlight. Die vielen burmesischen Pilger sorgen für eine Stimmung, der sich kein Tourist entziehen kann


Wer Naturliebhaber ist, den wird dieser Ort in seinen Bann ziehen. Mit seinem mystischen Licht und dem kristallklaren Wasser hatte der Xkeken-Cenote auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán für die Maya große religiöse Bedeutung. Sie glaubten, dass Wasserhöhlen wie diese hinab in die Unterwelt führen.

Dies soll nur ein kleiner Auszug magischer Orte und Stätten sein. Welcher Ort hat Euch auf Euren Reisen am meisten beeindruckt?

Quelle Foto Tempel: Katharina Wieland Müller, pixelio.de

Quelle Foto Pagode: Dachhammer, pixelio.de

 

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