Süße Versuchungen – Best of Wiener Mehlspeisen, Teil 1

Von peter | 10:07

 

Was wäre Wien ohne seine Mehlspeisen, also die Kuchen, süßen Knödel und vielen anderen leckeren Backwaren? Keine andere Stadt steht für so variantenreichen, zuckersüßen Genuss wie die österreichische Hauptstadt.

Fünf der beliebtesten Wiener Mehlspeisen stellen wir euch hier vor. Bei eurem nächsten Wien-Aufenthalt solltet ihr sie unbedingt probieren!

 

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Um die Erfindung und Namensgebung des Kaiserschmarrns ranken sich mehrere Legenden. Viele davon deuten darauf hin, dass diese Mehlspeise ursprünglich für Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, erfunden wurde, dann aber ihrem Mann, dem Kaiser Franz Joseph I., viel besser schmeckte. Auch heute begeistert der gebratene und in Stücke gerissene Pfannkuchenteig, der mit Zucker und Zwetschgenröster oder Apfelmus serviert wird, noch Menschen auf der ganzen Welt.

 

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Foto: Wikimedia Commons/Pimpinellus (CC-BY-SA 4.0)

 

Strudel ist ein vielseitiger Klassiker der österreichischen Küche, besonders in der Variante als Apfelstrudel. Der Strudelteig wird dazu erst ausgerollt und dann per Hand „gezogen“, bis er hauchdünn und beinahe durchsichtig ist. Die Qualitätsprobe: Wenn man eine Zeitung durch den Strudel hindurch lesen kann, ist er genau richtig. Auf den Teig kommen geschnittene Äpfel, die mit Zimt, Zucker, Rosinen und Rum mariniert wurden. Dann wird alles zusammengerollt und gebacken. Echten Apfelstrudel isst man übrigens ohne Beiwerk wie Vanilleeis.

 

Buchteln

Buchteln

Buchteln, manchmal auch Wuchteln genannt, sind kleine Quader aus Hefeteig (österreichisch: Germteig), die mit Marmelade gefüllt und gebacken werden. Die üblichen Füllungen sind Marille (Aprikose) und Powidl (dick eingekochtes Pflaumenmus). Buchteln isst man am besten mit der Hand und tunkt sie zuvor tief in Vanillesoße.

 

Germknödel

Germknoedel

Der Name verrät es schon: Der Germknödel ist ein Knödel aus Hefeteig, der mit Powidl-Marmelade gefüllt und anschließend gedämpft oder gekocht wird. Serviert bekommt man ihn mit einem Häubchen aus Mohn und Zucker und manchmal auch Vanillesoße. Wer den Knödel stilgerecht essen will, zerteilt ihn nicht mit dem Messer, sondern „reißt“ ihn mit Löffel und Gabel in mundgerechte Stücke.

 

Obstknödel

Zwetschgenknödel

Obstknödel bestehen aus Kartoffelteig, der üblicherweise um Marillen oder Zwetschgen geschlagen und gekocht wird. Für Erdbeerknödel wird dagegen ein Teig auf Topfenbasis (Quark) verwendet. Nach dem Kochen werden die Knödel in mit Zucker angebratenen Semmelbröseln geschwenkt und mit Messer und Gabel gegessen. Die besten Marillenknödel bekommt ihr im Spätsommer mit frischen Marillen aus der Wachau.

 

Einige original Wiener Mehlspeisen könnt ihr am Frühstücksbuffet unserer 5 NH Hotels in Wien kosten: http://www.nh-hotels.de/hotels/wien. Welche schmecken euch am besten?

 

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