Sommer in Berlin: Hinaus zum Wannsee… oder Strandurlaub in der City

Wannsee in Berlin

Wenn einen im Sommer das Fernweh packt, denken die meisten eher an Strandurlaub als an City-Trips, an Entspannung im kühlen Nass statt an Sightseeing-Touren in vor Hitze flirrenden Städten. Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin allerdings, die ja für ihre Vielfalt bekannt ist, schafft es tatsächlich, auch diese beiden Gegensätze zu vereinen. Hier lässt sich auch im Sommer auf sehr angenehme Weise Kultururlaub machen und perfekt mit Bade- und Strandvergnügen verbinden.Im Berliner Umland, einer satten, grünen Seen- und Flusslandschaft, lädt nicht nur der berühmte Wannsee dazu ein, die Badehose und den Bikini mitzubringen. Auch entlang der Havel und im Grunewald finden sich zahlreiche, oft weniger überlaufene und wildromantische Badeplätzchen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen sind. Im Südosten der Stadt bietet das Seengebiet rund um den Großen Müggelsee Naherholung mit verschiedenen Wassersportarten und schönen Ausflugszielen.

Aber auch in der Stadt Berlin selbst lassen sich sommerliche Tage erholsam verbringen. Der überdurchschnittliche Anteil an Grünflächen und Gewässern sorgt bei höheren Temperaturen für ein angenehmes Klima und für ausreichende Möglichkeiten zum Abkühlen und Relaxen: Da wären die vielen, ganz unterschiedlich gestalteten Cafés und Kneipen in den ruhigen von Bäumen gesäumten Straßen oder am Landwehr-Kanal in Kreuzberg, in denen man ausruhen und seinen Hunger an den riesigen Frühstückstellern (die es oft den ganzen Tag über gibt) stillen kann. Da wären die weitläufigen Parks vom Tiergarten im Stadtteil Mitte bis zum Volkspark in Friedrichshain, die zum Picknick und sogar zum Grillen einladen.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Strandbars entlang des Spree-Ufers. Hier kann man die Füße in den feinen aufgeschütteten Sand stecken, in Liegestühlen ausspannen und aus einem reichlichen Angebot an Cocktails und kühlen Getränken wählen. Urlaubsfeeling pur!

Spreeufer Berlin

Und wer bei diesem Gedanken gar nicht mehr aufstehen mag: Berlin lässt sich auch wunderbar vom Boot aus erkunden. Verschieden lange Fahrten führen an den wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten wie dem Regierungsviertel, dem Berliner Dom und dem neuen Hauptbahnhof vorbei. Viele dieser Sehenswürdigkeiten und auch die meisten Museen haben abends lange Öffnungszeiten. So kann man die kühleren Abendstunden noch für eine Sightseeing-Tour oder das Kulturprogramm nutzen, bevor man schließlich ins berühmt-berüchtigte Berliner Nachtleben abtaucht. Auch in diesem Punkt bietet der Sommer in Berlin mit Freiluft-Kinos in verschiedenen Stadtteilen und Open-Air-Veranstaltungen besondere Highlights und ein abwechslungsreiches Programm.

 
  • geschrieben von AustroWolf | 21 Juli 2011, 21:44,

    Was sicher auch cool ist: Eine nächtliche Bootspartie mit Stullen vom KDW und mitgebrachtem Prosecco!

    HochRomantisch!

     
  • geschrieben von Wolfgang | 22 Juli 2011, 08:18,

    Ich konnte Berlin bisher nur im Winter genießen…und selbst da bietet die Stadt sehr viel Abwechslung und allerlei Spannendes, das man entdecken kann (vor allem schräge Kneipen wie beispielsweise den „Salon zur wilden Renate“ in Friedrichshain – ein absoluter Geheimtipp!). Aber wie ich da sehe, muss ich der deutschen Hauptstadt alsbald einen Besuch im Frühling/Sommer abstatten – der Blog-Beitrag macht mir einen Berlin-Trip in der warmen Jahreszeit äußerst schmackhaft!

     

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