NH Berlin Friedrichstraße testet Opel HydroGen4

 

Opel hat für die Praxiserprobung seiner Brennstoffzellenautos einen neuen Partner gewonnen. Künftig setzt das NH Berlin Friedrichstraße einen mit Wasserstoff betriebenen HydroGen4 ein. „Bezüglich der Vielfalt an Einsatzprofilen und der strategisch günstigen Lage ist das NH Berlin Friedrichsstraße ein idealer Partner für die Weiterführung unserer Markterprobung in Berlin“, sagte Volker Hoff, Opel Vice President für Regierungsbeziehungen, bei der Übergabe in der Bundeshauptstadt.

„Das Fahrzeug wird als Bestandteil unserer Berliner Brennstoffzellenflotte im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) wertvolle weitere Erkenntnisse über die Alltagstauglichkeit dieses Antriebs der Zukunft liefern.“„NH Hoteles ist sich als Unternehmen bewusst, dass heute und in Zukunft eine Menge geleistet werden muss, um unseren Planeten besser, sauberer und nachhaltig zu machen“, sagt Till F. Esser, General Manager des NH Hotels Berlin Friedrichstraße. „In unserer Unternehmensphilosophie ,Wake Up to a Better World manifestieren wir dieses Bewusstsein und haben bereits zahlreiche nachhaltige Initiativen und Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um beispielsweise den Energie- und Wasserverbrauch in unseren Häusern weltweit zu reduzieren. Die einzigartige Kooperation mit Opel trifft mit dem HydroGen4 genau den Kern unserer Philosophie. Wir sind sehr stolz darauf, ab sofort über eines der ersten wasserstoffbetriebenen und damit wirklich emissionsfreien Autos in Berlin und ganz Deutschland zu verfügen.“

Das Berliner Flaggschiff der spanischen Hotelgruppe wird das SUV mit der zukunftsweisenden Technologie sowohl seinen Gästen wie auch den Teilnehmern des Tagungsangebots ,Ecomeeting‘ zugänglich machen, bei dem besonders hohe ökologische Standards gelten.

Seit Dezember 2008 fahren insgesamt zehn HydroGen4 Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur Clean Energy Partnership (CEP). Dabei testen Unternehmen wie ADAC, Allianz, Axel Springer AG/Bild, Coca-Cola, Enertrag, Hilton, Linde, Pace, Schindler, Total, Veolia sowie Institutionen wie die Hessische Landesvertretung die Fahrzeuge im Alltagsbetrieb. Die CEP ist ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördertes Großprojekt zur Demonstration der Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff für den Straßenverkehr und ist das größte Förderprogramm dieser Art in Europa.

Hier noch ein paar Hintergrundinfos: Der Opel HydroGen4 ist der jüngste Meilenstein der Brennstoffzellen-Entwicklungsarbeit bei Opel und General Motors. Seine Brennstoffzellen-Einheit (Stack) besteht aus 440 in Reihe geschalteten Zellen, in denen die Energie für den Drehstrom-Synchron-Elektromotor erzeugt wird. Das 73 kW/100 PS starke Aggregat mit einem Drehmoment von 320 Newtonmetern ermöglicht eine Beschleunigung von null auf Tempo 100 in rund zwölf Sekunden sowie 160 km/h Spitze. Drei Hochdrucktanks aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff können bis zu 4,2 Kilo Wasserstoff aufnehmen. Damit ist eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern möglich. Volltanken funktioniert dank der von Opel maßgeblich mitentwickelten 700-bar-Drucktechnik in nur drei Minuten.

Wer weiß wann wir vielleicht alle mit solchen Fahrzeugen unterwegs sein werden?

 

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