Bereit für 2013? Hoffnung und Optimismus im Neuen Jahr!

Von nicole | 16:45

2013 – eine Jahreszahl, die in Filmen wie „Postman“ oder „The Book of Eli“ eine wichtige Rolle spielt. Denn dies ist hier das Jahr der Endzeit der Zivilisation. Sagen wir es so, wir haben den 21. Dezember 2012 und den für diese Datum prophezeiten Weltuntergang überstanden, vielleicht können wir uns ganz entspannt zurücklehnen und schauen, was sich in 2013 so alles tut.

Eine Reihe Science-Fiction Filme haben uns im Laufe der Zeit begleitet und mit ihren High-Tech-Geräten fasziniert. Das Betanken unserer Fahrzeuge mit Antimaterie oder das Überwinden der Schwerkraft liegen wahrscheinlich noch ein bisschen außerhalb unserer Reichweite, aber mit unseren Smartphones und Tablets kommen wir doch schon sehr nahe an die Kommunikationstechnologie von Raumschiff Enterprise oder Millenium Falcon.

Wir sollten uns schon heute auf die rasanten Veränderungen einstellen, denn wir stecken heute mehr Kapazitäten und Personalressourcen wie nie zuvor in Forschung und Entwicklung.

Viele Jahre lang standen die USA und die damalige UdSSR im Wettbewerb um die Vorherrschaft im Weltall. Und heute sind es Raumfahrtbehörden aus allen Teilen der Welt die zusammenarbeiten, um gemeinsam Ziele zu erreichen. So soll Ende 2013 die indische Weltraum-Forschungsorganisation ISRO eine 500 Kilogramm schwere Sonde namens Mangalyaan starten, die den Mars im September 2014 erreichen wird. Die US-Weltraumbehörde NASA ist mit ihrem Marsauto Rover Curiosity auf dem roten Planeten unterwegs und wartet auf spannende Neuigkeiten. Die Frage: Findet das Marsauto Hinweise auf Leben auf dem Mars? In der zweiten Hälfte dieses Jahres will China seinen ersten Rover auf den Mond schicken und somit weitere Kenntnisse über den Erdtrabanten liefern.

Das Zauberwort für heutige Zusammenarbeit lautet „coopetition“ (Kooperation und Konkurrenz) – Konkurrenz belebt das Geschäft und durch Kooperationen entstehen Synergien. Und wie Zusammenarbeit funktioniert zeigen US-Biologen mit ihrem Computerspiel , mit dem Spieler beim Daddeln der Medizin helfen können. Das Knobelspiel, bei dem die Nutzer dreidimensionale Proteinstränge falten müssen, nennt sich „Fold.it“. Wer glaubte bis dahin Computerspiele seien Zeitverschwendung, könnte jetzt seine Meinung ändern.

Ein anderes Schlagwort, das heute oft verwendet wird, ist „open source“. Anstelle das man in einem abgeschlossen Labor für sich alleine tüftelt, arbeiten Tausende in einem offenen gemeinsamen Raum – was durchaus effizienter ist. Außerdem sind die Ergebnisse gemeinschaftliches Eigentum, patentfrei und für jeden zugänglich. Zukünftige Herausforderungen bewältigen, dass erreicht man am besten zusammen.

Social Media wird uns auch in 2013 weiter begleiten. Oft verändert es die Art und Weise wie wir andere Menschen wahrnehmen: ein Fremder, der die selbe Route bereist, wird zum Reisegefährten. Für einen „Popstar“, der ein Foto von sich ohne Make-up auf Twitter hochlädt, empfinden wir plötzlich Sympathie. Kleine aber bedeutsame Schritte – denn nicht selten folgt durch Wissen, Verständnis und letztendlich das „I like“ – und je mehr wir über andere Kulturen und Menschen erfahren, desto mehr fühlen wir uns einer globalen Gemeinschaft zugehörig.

Technologie und Social Media eröffnen uns neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und das Verständnis, dass trotz aller gegenwärtigen Herausforderungen, wir für eine bessere Zukunft alle gemeinsam kämpfen müssen.

Photo credit: loranger

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre Email wird nie veröffentlicht oder weitergegeben. Pflichtfelder sind mit gekennzeichneten *

*
*